Radiologisches Zentrum Seesen

Nicht invasive kardiale Bildgebung und Funktionsdiagnostik

Karl-Herold-Straße 1
38723 Seesen

Telefon Zentrale: 05381 / 74 13 60
Telefon Kardiale Bildgebung: 05381 / 74 43 62

Leistungsspektrum der Interventionellen Radiologie

Wann ist die Gefäßdiagnostik notwendig?

Herz-Kreislauferkrankungen stehen als Todesursache in den westlichen Industrienationen an erster Stelle. Als Risikofaktoren für die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) gelten Hypertonus (erhöhter Blutdruck), ein erhöhter Cholesterinspiegel (Blutfette), Diabetes mellitus (Blutzucker) und das Rauchen sowie Bewegungsmangel.

Die Verkalkung der Arterien ist ein schleichender Prozess, von der Betroffene lange Zeit nichts merken. Die Folge können Schlaganfall, Herzinfarkt oder die periphere Gefäßerkrankung mit claudicatio intermettens (Schaufensterkrankheit) sein. An erster Stelle der ärztlichen Untersuchung sollte immer die Erhebung der Anamnese (Krankenvorgeschichte), des Pulsstatus sowie eine Ultraschalluntersuchung stehen. Daraufhin wird entschieden, welche weiterführende bildgebende Diagnostik sinnvoll ist.

MRT und MR-Angiographie

Die Magnetresonanztomographie (MRT) nutzt Magnetisierungseffekte auf atomarer Ebene zur Bildgebung. Somit wird der Patient nicht durch Röntgenstrahlen belastet.

Mit speziellen Untersuchungsprogrammen sind Gefäßdarstellungen mit oder ohne Kontrastmittelgabe möglich. MR-Kontrastmittel sind deutlich besser verträglich als Röntgenkontrastmittel. Die diagnostische Qualität erreicht heute noch nicht den Standard einer selektiven intraarteriellen Angiographie. Die Untersuchung ist aber deutlich risikoärmer für den Patienten.

CT und CT-Angiographie

Die Computertomographie ist ein rechnergestütztes Röntgenverfahren, welches Schnittbilder des Körpers darstellt. Mit modernster Mehrschicht-Technik („multislice“ – MSCT) ist es möglich große Körperabschnitte in kürzester Zeit zu scannen und aus dünnsten Schichten 3D-Rekonstruktionen zu erstellen.

Insbesondere in der Gefäßdiagnostik lassen sich dabei komplizierte anatomische und pathologische Verhältnisse darstellen um dem Therapeuten eine bessere Orientierung zu ermöglichen.